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Zweimal „600“ Ringe bei den Gewehrdamen beim 37. ISAS

Viele anerkennende Stimmen zum Abschluss des 37. ISAS 2025 in Dortmund.

250330 AR W finalAm Abschlusstag des 37. ISAS fanden wie am Vortag noch einmal zwei Wettkämpfe mit dem Luftgewehr und zwei mit der Luftpistole statt.

Im hochklassigen Vorkampf der Gewehrdamen hatten Veronika Blazickova und Muriel Züger eine weiße Weste behalten und jeweils 60 Zehner getroffen. Doch im Finale hat es auch diese beiden erwischt. Züger leistete ich bei den Schüssen 19 und 20 zwei Neuner und musste ihre Führung für einen kurzen Moment an Barbora Dubska abgeben. Am Ende durfte die Schweizerin von den Vizepräsidenten des Westfälischen Schützenbundes, Sabine Lüttmann und Rolf Dorn, die Goldmedaille in Empfang nehmen. Zweite wurde Barbora Dubska vor ihren tschechischen Teamkameradinnen Veronika Blazickova und Adela Zrustova, der Siegerin des Vortages. Die beiden westfälischen Finalistinnen Sophie Scholz und Denise Palberg belegten die Plätze sechs und acht.

250330 AP W finalBei den Männern teilten die Vorkampfbesten die Medaillen mit dem Luftgewehr unter sich auf. Gold ging an Petr Nymbursky aus Pilsen vor Daniel Bühlmeyer aus Bayern und seinem Landsmann Frantisek Smetana.

Mit der Luftpistole hatten sich am Sonntag dieselben acht Schützinnen für das Finale qualifiziert, wie am Vortag. Das höchste Vorkampfergebnis mit 572 Ringen hatte die Ägypterin Hala Elgohari erzielt, die schließlich die Bronzemedaille gewann. Gold und Silber gingen an Celina Becker und Cora Dörr, die am Samstag schon auf dem Treppchen gestanden hatten.

250330 AP M vcMit dem buchstäblich allerletzten Schuss des 37. ISAS sicherte sich Hugo Fries vom LLZ Baden-Württemberg die Goldmedaille mit der Luftpistole. Mit einer starken 10,7 zum Abschluss verdrängte er seinen Teamkollegen Eduard Baumeister auf den zweiten Rang. Dritter wurde der Schweizer Cedric Grisoni, der am Vortag Silber gewonnen hatte.

250330 FinaleDamit ist der 37. ISAS 2025 mit gut 900 Starts Geschichte und Hallenchef Klaus Tacke war voll des Lobes. „Die Verpflegung war gut, die Unterbringung war gut, die Sportstätte war sehr gut vorbereitet und auch die Stimmung unter den Wettkampf-Mitarbeitern war gut“, begann sein Resümee, bevor er die Stirn krauszog und nachlegte „was mir Sorgen macht, ist die schwindende Zahl an freiwilligen Helfern, ohne die eine solche Veranstaltung nicht durchzuführen ist. Ich frage mich, ob wir den ISAS noch lange personalmäßig gestemmt bekommen.“ Ähnlich war die Einschätzung von Wettkampfleiter Rolf Dorn, der sagte, „Wir werden versuchen, den Zeitplan etwas zu straffen. Die Tage sind für die Helfer doch sehr sehr lang.“

Eine Zusage zur Mitarbeit kam ohne Zögern von Jury-Mitglied Volker Kächele. „Ich komme immer gerne als Kampfrichter zum ISAS nach Dortmund und habe mir den Termin 38. ISAS vom 20.-29.03.2026 bereits notiert. Bis dahin locken wir mehr Besucher an, damit die Athleten stärker angefeuert werden“.

Die Veranstalter bedanken sich ganz herzlich bei allen Gästen und allen Helfern vor und hinter den Kulissen!

37. ISAS 2025