Die Delegation aus dem tschechischen Pilsen legte die Latte sehr hoch
Bemerkenswerte 596 Ringe erzielten sowohl Petr Nymbursky als auch Veronika Blazickova aus der Trainingsgruppe von Dukla Pilsen im Vorkampf mit dem Kleinkalibergewehr. 199 knieend, 200 liegend und 197 stehend waren es beim Vorkampfbesten bei den Herren und 199, 199 und 198 bei Blazickova, die am Ende auch mit 465,4 Ringen das Finale der besten acht Damen für sich entscheiden und ihren Sieg vom Vortag wiederholen konnte. Silber gewann Hannah Wehren aus dem NRW-Kader vor der Schweizerin Franziska Stahl, die damit ihre zweite Bronzemedaille holte
Kurios endete das Finale bei den Herren, denn die Medaillenvergabe war mit der des Vortages identisch. Gold gewann wieder der Schweizer Fabio Wyrsch vor Petr Nymbursky und Max Oldenburger. Wyrsch übernahm schon beim Knieendschießen die Spitze des Finalkonkurrenz und gab sie bis zum Ende nicht mehr ab.
Das überschaubare Feld mit der Schnellfeuerpistole dominierte Annis Charaf, der für den Landesverband Thüringen startet. Er hatte mit 565 Ringen mit großem Abstand das beste Vorkampfergebnis erzielt und sammelte mit 22 Hits auch im Finale die meisten Treffer. Platz zwei und drei belegten Jens Block (Hessen) und Max Malsch (Thüringen).Bei den Pistolendamen, die auf die 25m-Entfernung mit der Sportpistole schießen, nahm Alzbeta Dedova die Goldmedaille mit nach Tschechien. Sie stand auf dem Siegertreppchen zwischen Jessica Sitte (Hessen) und Sarah Tauermann (Niedersachsen).
Der 37. ISAS 2025 wird an den letzten beiden Wettkampftagen am Samstag und am Sonntag mit den Luftdruckwettbewerben seinen Abschluss finden.
Die Sportler*innen und Mitarbeiter*innen dürfen sich schon auf den nächsten ISAS freuen. Der 38. ISAS wird vom 20.-29.03.2026 im Landesleistungszentrum des Westfälischen Schützenbundes an der Eberstraße in Dortmund stattfinden.