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Essi Heiskanen setzt sich gegen die Männer in der offenen Klasse Kleinkaliber liegend durch

Generationswechsel beim 38. ISAS, letzter Tag für die Erwachsenen, ab jetzt sind die Junioren dran!

In den offenen Klassen wird nicht nach Geschlechtern unterschieden. Begonnen hat der Mittwoch mit der Standardpistole. Extra für diese Disziplin sind fünf Sportler angereist: davon zwei aus Belgien und sogar einer aus Frankreich. Wer als erstes ausscheiden sollte, musste im Stechen zwischen Raphael Paggen (BEL, Platz 8), Anton Trapp (GER-RH, Platz 7) und Daniela Röthlisberger (SUI, Platz 6) entschieden werden. Und weil eins noch nicht genug ist, musste um einen Podestplatz erneut gestochen werden, zu Ungunsten von Denis Servais (BEL), der Platz vier belegte. Wie auch im vergangenen Jahr ging die Bronzemedaille an Tobias Januszek (GER-RH). Vor ihm platzierte sich der Franzose Jean-Marc Derouaux. Seinen Titel verteidigte Patrick Meyer, der mit 36 Treffern Gold gewann.

Weiter ging es mit KK 60 Schuss liegend. Trotz der Tatsache, dass diese eine nicht olympische Disziplin ist, war die Zahl der Teilnehmenden zufriedenstellend. Für das Finale qualifizierten sich neben sechs Männern auch zwei Frauen. Erster aus dem Vorkampf war kein Unbekannter: Alexander Schmirl (AUT) machte dieser Position alle Ehre, denn nach einem Rückstand von 4 Zehnteln und dem drohenden Ende zog er die Leistung nochmal richtig an und schoss 2x 10,9 hintereinander. Dennoch reichte es nur für Platz vier. Um den Nationaltrainer aus Österreich zu zitieren: "Ich hätte Alex die Medaille nach der starken Leistung gegönnt." Mit nur 2 Zehnteln vor ihm belegte Max Braun (GER-LLZBW) den dritten Platz, der nach Stage 1 gute Ambitionen auf die Goldmedaille hatte, mit drei Neunern aber die oberen Ränge abtreten musste. Der aus dem Vorkampf sechste Andreas Thum (AUT) zog mit einer 10 nach der anderen auf Platz zwei. Gegen alle Mitstreiter konnte sich nur eine durchsetzen: Essi Heiskanen aus Finnland. Dies war ihre einzige Finalteilnahme beim diesjährigen Isas, doch sie sollte sich lohnen. Auch sie schoss eine starke 10 nach der anderen und hatte somit nach 24 Schüssen einen Vorsprung von 1,2 Ringen auf den Zweitplatzierten. 

Neu in diesem Jahr: Alle Finals werden live auf Youtube übertragen, also schaut auf unserem Account vorbei!

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TEXT & FOTOS SOPHIA BENTERBUSCH