"Neuer Tag, neues Glück!" ...Eine Floskel, welche die Sportler beim 38. ISAS sehr ernst genommen haben!
Am zweiten Wettkampftag wurden die gleichen DIsziplinen geschossen, wie am Vortag, jedoch machten dieses mal die Pistolenschützen den Anfang.
Celina Becker (GER-LLZBW), die das Finale bis zum 19. Schuss anführte, musste sich nach einem Rahmentreffer mit Platz 4 zufrieden geben. Glück für Daniela Röthlisberger (SUI-Region). Diese rutschte dadurch auf Platz 3 und gewann die Bronzemedaille. Vor ihr platzierte sich ein bekanntes Gesicht. Hannah Levkovska (GER-RH), die am Vortag Bronze gewann, belohnte sich heute mit der Silbermedaille. Die Goldmedaille ging an Cora Dörr (GER-HS), die beim 38. ISAS ihren ersten Start für dieses Jahr hatte.
Darauf folgten die Männer mit der Luftpistole. Auch hier sind zwei der Platzierten keine Unbekannten. Auf Platz 3 setzte sich in diesem Finale Eduard Baumeister (GER-LLZBW) durch, der im Stechen den gestrigen Zweitplatzierten Aaron Sauter (GER-HS) ausstach. Am Vortag noch die Goldmedaille gewonnen, musste sich Sampo Voutilainen (FIN) mit der Silbermedaille zufrieden geben. Robin Walter (GER-LLZBW) belohnte sich bei einem klaren Vorsprung von 6 Ringen mit der Goldmedaille.
In Finale Nummer drei wurden die Karten ganz neu gemischt. Hannah Steffen-Dix (GER), die gestern noch die Goldmedaille mit nach Hause nahm, schaffte heute zwar wieder den Einzug ins Finale, schied aber schon als Erste aus. Neu auf dem Podest: Lana Wurster (GER-LLZBW), die mit 3 Zehnteln Vorsprung die Schweizerin Vivien Jäggi ausstach. Mit einem Ring Vorsprung kam Nele Stark (GER) eine Runde weiter. Ihre Chancen auf die Goldmedaille lösten sich jedoch mit ihrem letzten Schuss (einer 9,9) in Luft auf. Rikke Ibsen, die das Finale mit einem perfekten Schuss beendete, ergatterte Medaille Nr. 2, diesmal in Gold.
Das letzte Finale des Tages stand unter keinem guten Stern für die deutschen Sportler. Die Freude war dafür bei unseren Nachbarn aus der Schweiz umso größer: Die Bronzemedaille gewann Christoph Dürr. Silber ging für Divyansh Singh Panwar nach Indien. Wohlverdient wieder auf Platz 1 gelandet: Marcus Madsen (SWE), der ebenfalls einen perfekten Absch(l)uss hinlegte. Somit war dieses das erste Finale, bei dem kein Deutscher auf dem Podest mitmischte.
Neu in diesem Jahr: Alle Finals werden live auf Youtube übertragen, also schaut auf unserem Account vorbei!
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TEXT & FOTOS SOPHIA BENTERBUSCH
