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23 Medaillen und 60 Top-8-Platzierungen für WF

Der WSB hat an Tag 2 der DM München abgeräumt!


Der zweite Wettkampftag der Deutschen Meisterschaften Sportschießen in München wurde zu einem westfälischen Medaillenfestival. Die Athletinnen und Athleten des Westfälischen Schützenbundes gewannen am Samstag elf Gold-, vier Silber- und acht Bronzemedaillen. Nach 69 von insgesamt 277 Entscheidungen belegt der WSB mit nun 11 Gold-, fünf Silber- und zehn Bronzemedaillen den zweiten Platz im Landesverbandsranking. Den größten Anteil an der beeindruckenden Tagesbilanz hatten die Skeetschützinnen und Skeetschützen. Allein in dieser Disziplin gingen 20 Medaillen nach Westfalen. Einen deutschen Trap-Wettbewerb gab es am 22. August nicht; die Flintenentscheidungen des Tages fanden ausschließlich im Skeet statt.

Für einen kompletten westfälischen Medaillensatz sorgten Sven Korte, Linus Wienker und Christopher Honkomp vom SSC Schale im Skeet-Finale der Herren. Nach 50 Finalscheiben lagen alle drei mit jeweils 47 Treffern gleichauf. Honkomp musste sich aufgrund des schwächeren Qualifikationsergebnisses mit Bronze zufriedengeben, während Korte und Wienker das Duell um Gold fortsetzten. Nach 60 Scheiben standen für beide 55 Treffer zu Buche. Erst der 16. Stechschuss brachte die Entscheidung: Korte gewann das Stechen mit 15:14 Treffern und verteidigte seinen Deutschen Meistertitel vor Wienker.

Felix Haase (WTC Bad Salzuflen) erreichte in diesem hochklassigen Finale den vierten Platz. Tim Krause (WTC Team Altona) wurde Sechster. In der Mannschaftswertung sicherten sich Korte, Wienker und Honkomp mit 361 Treffern außerdem Gold für den SSC Schale. Felix Haase, Luis Lange und Cord Obermeier vom WTC Bad Salzuflen gewannen mit 345 Treffern die Silbermedaille.Auch die Skeet-Damen des SSC Schale standen gemeinsam ganz oben auf dem Podest. Isabel Wassing, Christine Wenzel und Nele Wißmer gewannen mit 337 Treffern den Deutschen Meistertitel in der Mannschaftswertung. Alle drei qualifizierten sich zudem für das Finale. Dort belegte Christine Wenzel mit 32 Treffern den vierten Platz, Isabel Wassing wurde mit 24 Treffern Fünfte und Nele Wißmer mit 13 Treffern Sechste. In der Klasse Herren II gingen Gold und Silber ebenfalls nach Westfalen. Frank Schach vom WTC Team Altona gewann mit 117 Treffern den Titel vor seinem Vereinskameraden Dirk Thale, der 113 Scheiben traf. Cord Obermeier wurde mit 112 Treffern Vierter. Burkhard Hackmann und Bernd Kurmann belegten die Plätze sechs und sieben.

Der nächste komplette Medaillensatz folgte in der Klasse Herren III. Gernot Nienkerk vom WTC Team Altona gewann mit 115 Treffern Gold. Silber ging an Jörg Zydek vom WTC Bad Salzuflen, Bronze an Thorsten Hapke vom WTC Team Altona. Beide kamen auf 113 Treffer. Eike Stöver rundete das starke Ergebnis als Vierter mit 112 Treffern ab.Auch in der Mannschaftswertung der Herren III gab es zwei westfälische Medaillen. Gernot Nienkerk, Thorsten Hapke und Erik Hanken gewannen mit 335 Treffern Gold für den WTC Team Altona. Die zweite Mannschaft mit Eike Stöver, Michael Augustin und Hans-Ludwig Hapke sicherte sich mit 323 Treffern Bronze.Bei der Jugend gewann Tobias Wenzel vom SSC Schale mit 112 Treffern den Deutschen Meistertitel. Sein Vereinskamerad Lars Fischer belegte mit 106 Treffern den vierten Platz, Maximilian Ostman von der Leye wurde mit 101 Treffern Siebter.

Besonders eindrucksvoll war auch der Auftritt von Isis Niels vom WTC Bad Salzuflen. Bereits in der Qualifikation der Juniorinnen stellte sie mit 119 Treffern den deutschen Rekord ein. Im Finale ließ sie der Konkurrenz ebenfalls keine Chance und gewann mit 47 Treffern und drei Scheiben Vorsprung die Goldmedaille. Emilie Bundan und Maxima Sagel vom SSC Schale erreichten die Plätze vier und fünf.Bei den Junioren I gewann Maximilian Seibel vom SSC Schale mit 39 Treffern die Bronzemedaille im Finale. Valentin Woestmeyer belegte den fünften Platz. Gemeinsam mit Leon Murschel hatten die beiden zuvor mit 326 Treffern Mannschaftsgold für den SSC Schale gewonnen. Eine weitere Mannschaft des SSC Schale mit Tobias Wenzel, Lars Fischer und Maximilian Ostman von der Leye sicherte sich mit 319 Treffern Bronze. In der Klasse Junioren II gewann Raphael Hapke vom WTC Bad Salzuflen mit 113 Treffern Gold. Sein Vereinskamerad Mathis Schnieders holte mit 105 Treffern Bronze. Paul Schlagge und Leon Murschel vom SSC Schale folgten auf den Plätzen vier und fünf.

Weitere starke westfälische Skeet-Ergebnisse erzielten Uwe Funke und Hans-Ludwig Hapke in der Klasse Herren IV auf den Plätzen fünf und acht. Bei den Schülern belegten Peer Middelkamp, Tillmann Bobe und Noel Luca Berkemeyer die Plätze fünf, sechs und acht.

Doch nicht nur auf den Flintenständen gab es westfälische Medaillen. Im KK-Liegendkampf der Damen III gewannen Monika Büdenbender, Heike Frey und Elisabeth Rohmann vom Ennepetal Milsper SV mit 1.816,4 Ringen den Deutschen Meistertitel in der Mannschaftswertung. In der Einzelwertung erreichten Heike Frey und Monika Büdenbender zusätzlich die Plätze sechs und sieben. Martina Suty von den SFr Emsdetten sicherte sich im KK-Liegendkampf der Damen II mit 611,8 Ringen die Bronzemedaille. Nina Rogner von der SGes Heepen folgte mit 610,8 Ringen auf dem vierten Platz. Eine weitere Bronzemedaille gewann Jahn Deimann von der SGes Heepen im KK-Liegendkampf der Junioren I. Mit 612,0 Ringen belegte er den dritten Platz. Cedric Czerny erreichte bei den Junioren II mit 611,0 Ringen den sechsten Platz. Gemeinsam mit Len Weniger belegten die beiden mit 1.828,3 Ringen außerdem Rang fünf in der Mannschaftswertung.

Im KK-Liegendkampf der Herren I schoss sich Max Ohlenburger mit 622,6 Ringen auf den achten Platz. Sven-Hendrik Fischer erreichte in der Klasse Herren II mit 615,8 Ringen Rang sieben. Das Damenteam der SGes Heepen mit Nina Rogner, Sophie Scholz und Franziska Stahl verpasste mit 1.844,5 Ringen als Vierte nur knapp die Medaillenränge. Mit der Luftpistole belegte Konstantin Rudi vom SSV Bad Westernkotten bei den Junioren II mit 558 Ringen den vierten Platz. Leni Franziska Abram von den SpSch St. Hubertus Brilon qualifizierte sich mit 547 Ringen für das Finale der Juniorinnen und beendete dieses auf dem sechsten Platz.

Damit stehen für den Westfälischen Schützenbund an Tag zwei insgesamt 23 Medaillen und 60 Top-8-Platzierungen zu Buche. Vor allem die westfälischen Skeetteams prägten den Wettkampftag und sorgten mit mehreren kompletten Medaillensätzen für einen außergewöhnlich erfolgreichen Samstag in Garching-Hochbrück.

Der Medaillenspiegel nach Stand 69 Wettkämpfen: Westfalen belegt Platz 2! Herzlichen Glückwunsch an alle Sieger!

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